101 wertvolle Südafrika Tipps & Tricks

Veröffentlicht von safarihike am

Wertvolle Südafrika Tipps und nützliche Informationen über die Regenbogennation am südlichen Ende von Afrika – kurz und knackig, sweet and short.

Vor allem wer zum ersten Mal in den südlichsten Teil Afrikas reist, kann sich hier einen guten Überblick über dies und das verschaffen.

  • Wie komme ich nach Südafrika?
  • Wann reise ich am besten?
  • Brauche ich ein Visum?
  • Was erwartet mich im Urlaub?
  • Wie funktioniert das mit dem Geld?

Diese und viele andere Fragen rund um die Reiseplanung werden hier beantwortet.

101 TIPPs von A bis Z
101 TIPPs von A bis Z

Tipps & Tricks für Südafrika von A wie Anreise bis Z wie Zoll

Anreise


Die Flugdauer von Deutschland nach Johannesburg beträgt rund 10,5 Stunden, nach Kapstadt rund 12 Stunden. South African Airways ist vor der großen Pleite täglich nonstop von Frankfurt und München nach Johannesburg mit Anschlussverbindungen in alle Regionen
Südafrikas geflogen. Lufthansa verkehrt ebenfalls täglich nonstop zwischen Frankfurt und Johannesburg sowie mehrfach wöchentlich zwischen
Frankfurt und Kapstadt.

Zusätzlich existiert im Winter eine Nonstop-Verbindung mit Lufthansa von München nach Kapstadt, die fünfmal
pro Woche bedient wird. Auch Condor und Eurowings steuern während der Wintermonate Kapstadt an, dreimal wöchentlich ab Frankfurt
bzw. einmal pro Woche ab Köln/Bonn. Etliche andere Airlines bieten zudem Umsteigeverbindungen über ihre jeweiligen Heimatflughäfen nach Johannesburg und Kapstadt an. Bei Reisen nach Südafrika gibt es so gut wie keine Zeitverschiebung, daher droht auch kein Jetlag.

Einreise

Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist zur Einreise nach Südafrika kein Visum

erforderlich. Bei der Ankunft erhält man ein sogenanntes »visitor’s permit«, das in der Regel

für maximal 90 Tage gilt (Eswatini 30 Tage); allerdings kann der Einreisebeamte anhand der Daten in den Flugtickets auch eine kürzere Geltungsdauer festsetzen. Um ein »visitor’s permit« zu erhalten, muss man einen maschinenlesbaren Reisepass vorlegen, der noch mindestens 30 Tage über die Ausreise aus Südafrika hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke enthält. Anerkannt wird auch ein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass mit derselben Gültigkeit und zwei freien Seiten.

Kinder benötigen einen eigenen Reisepass mit Lichtbild und ihre Geburtsurkunde für

die Einreise in die Republik Südafrika.Es wird empfohlen eine internationale Geburtsurkunde mitzuführen, die auf dem Bürgeramt der zuständigen Stadt beantragt werden kann. Diese sollte im Original oder als beglaubigte Kopie vorliegen. Für den Pass gelten die gleichen Anforderungen wie bei Erwachsenen. Weitere Auskünfte, auch zu den Einreisebestimmungen für Minderjährige, die mit nur einem leiblichen

Elternteil, in Begleitung anderer Personen oder alleine reisen, erteilen die Südafrikanischen Botschaften und Konsulate. 

Clarens Drive
Clarens Drive zwischen Kapstadt und Betty’s Bay

Beste Reisezeit

Südafrika bietet das ganze Jahr über ideale Reisebedingungen.

Die richtige, beste bzw. perfekte Reisezeit richtet sich also hauptsächlich nach den eigenen individuellen Interessen und dem Vorhaben was genau man während der Reise erleben und unternehmen möchte.

Die beste Zeit zur Wildbeobachtung ist der südafrikanische Winter und der Beginn des Frühjahrs (Juli bis September).

Wer zur Walbeobachtung kommt: Die südlichen Glattwale ziehen von etwa Ende Juni bis November an den Küsten entlang, die Buckelwale von August bis Dezember. Safarihike wandert übrigens während der Walsaison die Küste entlang: https://safarihike.de/suedafrika-wanderung-mit-walen/

Für viele Blumen beginnt die Blütezeit in den Monaten August und September, dann steht vor allem das Namaqualand unter voller Pracht.

Blühende Jacaranda-Bäume sieht man vor allem im späten Frühjahr. Die beste Zeit für die Jacaranda Bäume sind Oktober und November.

Unternehmungen in den Provinzen Mpumalanga und Limpopo sind nicht ganz so sehr an bestimmte Jahreszeiten gebunden, aber auch hier eignen sich Frühling und Herbst am besten für Wanderungen, da es im Sommer sehr heiß werden kann. 

Die beste Zeit für einen Badeurlaub ist mitten im Sommer, allerdings wird man zu dieser Zeit nicht der einzige Strandurlauber sein. An den Stränden von KwaZulu-Natal herrscht sogar mitten im Winter warmes und sonniges Klima.

Reisen mit Kindern

Südafrika ist ausgesprochen kinderfreundlich.

Für Familienreisen bieten sich vor allem die Kapregion und die Garden Route an. Hier herrscht mediterranes Klima, die Region ist malariafrei und die Infrastruktur hervorragend ausgebaut. Viele private Game Reserves entlang der Garden Route, vor allem im Hinterland von Port Elizabeth, bieten spezielle Familien-Cottages und eigene Ranger-Programme für die Kleinen.

Bitte beachten: In den Nationalparks dürfen Kleinkinder meist noch nicht mit auf Safari.

Hauptsaison/Schulferien

Viele der beliebtesten Reiseziele in Südafrika können zur Hauptsaison recht gut besucht sein. So zieht es die meisten Urlauber rund um Weihnachten und Neujahr an die Küsten, weil dann auch Schulferien sind (Anfang Dezember bis Mitte Januar), Universitäten geschlossen haben und viele Südafrikaner zu dieser Zeit ihren Jahresurlaub nehmen.

Wer also im Urlaub Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, sollte eine Reise nicht gerade in diese Zeit legen. Um Ostern herum herrscht ebenfalls an vielen Orten Hochbetrieb – dann sind wieder Schulferien.

In der Nebensaison sollte man nach Sonderangeboten Ausschau halten.

Zeitumstellung

Während des europäischen Sommers sind Südafrika und Eswatini mit der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zeitgleich, im europäischen Winter gehen die Uhren in Südafrika und Eswatini eine Stunde vor.

Klima

Da Südafrika auf der südlichen Erdhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten zu den europäischen entgegengesetzt.

So sind Dezember und Januar die beiden heißesten Monate. Im Mai und Juni bringt der Herbst warme Tage und kühle Nächte. Im Winter, von Juli bis September, herrschen im größten Teil des Landes, insbesondere im zentralen Hochland und im östlichen Tiefland, äußerst stabile Wetterbedingungen mit milden, sonnigen Tagen und kalten Nächten.

In der von mediterranem Klima geprägten Kapregion ist dagegen im Winter stets auch mit Regen zu rechnen. In den hoch gelegenen Bergregionen am Kap sowie in den Drakensbergen kann es vereinzelt schneien.

Kleidung

Für einen Urlaub in Südafrika sollte die Kleidung dem warmen, gemäßigten Klima entsprechend leicht und luftdurchlässig sein.

Da es aber zu jeder Jahreszeit in den einzelnen Regionen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören eine Jacke oder ein warmer Pullover und Fleece Weste immer ins Gepäck. Feste Schuhe sowie ein Regenschutz sollten auch Platz finden. 

Im Allgemeinen ist legere Kleidung angebracht.

Für den Besuch exklusiver Hotels oder Restaurants sollten aber ein passendendes Outfit vorhanden sein, bis hin zu Jackett mit Hemd und eventuell sogar Krawatte sowie das »kleine Schwarze« .

Auf Safari sind neutrale Farben wie Braun, Beige und Khaki ideal. Kräftige und grelle Farben sind zu meiden. Weiss und schwarz gehören nicht zu den gedeckten Farben. Wer allerdings plant als Selbstfahrer zwei Tage durch den Kruger NP und einen Tag durch den Addo NP zu fahren, muss sich definitiv keine neue Garderobe zulegen. Wer Morgen, Abends- und Nacht Game Drives plant, sollte entsprechend für oft überraschend kühle Temperaturen vorbereitet sein.

Zum Schutz gegen teils sehr intensive Sonnenstrahlung sollte man eine geeignete Kopfbedeckung tragen und Sonnenschutzcreme auftragen. Eine Sonnenbrille schützt die Augen.

Gerade am Kap kann man an einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben, so dass eine passender Style hilft angenehm durch den Tag zu kommen.

Der Zwiebellock bewährt sich hier voll und ganz für einen Trip nach Südafrika.

Was gehört noch ins Reisegepäck?

Eine Kamera (am besten mit Videofunktion) ist unerlässlich. Batterien und Speicherkarten sind im Allgemeinen in den großen Zentren notfalls erhältlich, sollten aber vorsorglich in ausreichender Menge mitgebracht werden, um zeitaufwändige Suchen danach zu vermeiden. 

Wer eine Safari auf dem Ferienplan hat, sollte ein Fernglas mitbringen, da Ferngläser die Suche nach Wildtieren erleichtern und auch bei entsprechender Entfernung interessante Details sichtbar machen. 

Eine Taschenlampe oder besser noch Stirnlampe erweist sich nach Einbruch der Dunkelheit unerlässlich, um die Orientierung im Camp bzw. dem Lodgegelände zu behalten. Aber auch Loadshedding und ungeplante Stromausfälle lassen einen ansonsten im Dunkeln stehen. Die Handy Taschenlampe hilft nur solange wie der Akku hält und kann insoweit zuweilen nicht immer zuverlässig sein. 

Bevor es nach der Ankunft am Flughafen losgeht, sollte man sich mit einer SIM Karte fürs Handy (am Besten Vodacom oder MTN) ausstatten, einen passenden Reiseadapter (Typ M) (kostet im Supermarkt nur 20 Rand = ca. 1,40) und Moskitospray (der Klassiker: Peaceful sleep – kostet im Supermarkt ca. 80 Rand pro 150 Gr. Dose = 5,60 Euro) ausstatten. 

Dann noch ein bisschen Padkos und schon kann es losgehen!

Roadtrippin’ in Südafrika

Zoll

Folgende Waren dürfen zollfrei nach Südafrika eingeführt werden: 

  • 200 Zigaretten und 20 Zigarren 
  • 250 Gramm Tabak
  • 2 Liter Wein
  • 1 Liter Spirituosen
  • 50 ml Parfum
  • 250 ml Eau de Toilette

Personen unter 18 Jahren dürfen keinen Alkohol und keine Tabakprodukte einführen. Bei Einfuhr über der erlaubten Freimenge wird eine Zollgebühr von 20 % erhoben.

Südafrikanische Banknoten dürfen bis zu einem Gesamtbetrag von 5000 Rand ein- und ausgeführt werden.

Unterwegs in Südafrika – Tipps & Tricks

Südafrikas zahllose Attraktionen sind über das ganze Land und alle Provinzen verteilt. Deshalb eignet sich das Land perfekt für eine Rundreise. Ob mit dem Flugzeug, per Bus und Zug oder mit dem Mietwagen.

In Südafrika kommt man immer komfortabel und schnell (zumindest für südafrikanische Verhältnisse) von einem Ort zum anderen.

Die Infrastruktur ist hervorragend ausgebaut und sobald man die großen Zentren verlässt, sind die Straßen in der Regel angenehm leer. So lohnt es sich, zumindest für einen Teil des Urlaubs, ein Auto zu mieten. Für diejenigen, die nicht selber fahren wollen, gibt es Busverbindungen zu den interessantesten Zielen im Land.

Um weite Entfernungen komfortabel und schnell zurücklegen zu können, steht ein dichtes Netz an Inlandsflügen bereit. Ein ganz besonderes Reiseerlebnis verspricht die Fahrt an Bord eines Luxuszuges.

Man sollte die Entfernungen, gerade wenn man mit dem Auto unterwegs ist, niemals unterschätzen. Ein Blick auf die Karte und die Routenberechnungen bei google maps helfen bei der Orientierung.


Flughafentransfer

Von allen internationalen Flughäfen aus gibt es regelmäßige Busverbindungen in die nächste Stadt.

Der Flughafen von Johannesburg OR Tambo verfügt mit dem Gautrain zudem über eine Schnellzugverbindung ins Geschäftszentrum Sandton und in die ca. 50 km entfernte Hauptstadt Pretoria.

In Kapstadt bietet das Busunternehmen MyCiti eine Verbindung vom Flughafen in die Stadt.

An den meisten anderen Flughäfen stehen Taxis oder private Zubringerdienste zur Verfügung; größere Hotels bringen ihre Gäste
mit einem Hotel-Shuttle zum Flughafen.

An allen Flughäfen ist mindestens eine Mietwagenfirma vertreten.

Jan Smuts Flughafen Johannesburg Südafrika "back in the days"  - heute OR Tambo JBN
Jan Smuts Flughafen Johannesburg Südafrika “back in the days” – heute OR Tambo JBN

Autovermietungen

Die großen Autovermietungen unterhalten Zweigstellen in allen größeren Zentren und an den Flughäfen. Einige bieten auch Fahrzeuge mit Allradantrieb sowie Camping- und Wohnmobile an.

Man kann in Südafrika sogar Autos und Motorräder kaufen – manche Händler bieten auch eine Rückkaufgarantie nach der Reise an. Dies lohnt sich meist jedoch nur bei einem längeren Aufenthalt von mehreren Wochen bzw. Monaten.

Automobilklub

Die Automobile Association of South Africa (AA) bietet umfangreiche Dienstleistungen an. Unter anderem wird Mitgliedern anderer Automobilclubs Kartenmaterial etc. kostenlos zur Verfügung gestellt.

Im Notfall ist die AA landesweit zu erreichen.

Die allgemeine Notrufnummer lautet: 0861-000-234.

Führerschein

Für Südafrika wird ein internationaler Führerschein benötigt, allerdings gilt dieser nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein. Man sollte also beide Dokumente mit auf Reisen nehmen.

Auch wenn der internationale Führerschein bei der Übernahme eines Mietwagens in der Regel nicht vorzulegen ist und bei Polizei-Kontrollen meist auch nicht verlangt wird, ist er Pflicht. Besonders im Falle eines Verkehrsunfalles, egal ob verschuldet oder unverschuldet, kann das Fehlen des Dokuments erhebliche Probleme verursachen.

Der internationale Führerschein – dieser graue aufklappbare Lappen – kostet um die 17 Euro und gilt 3 Jahre lang. Er kann bei der zuständigen Führerscheinstelle beantragt werden und wird in der Regel sofort ausgestellt.

Alternativ kann eine beglaubigte Übersetzung des Führerscheins mitgeführt werden. Der Vorteil der Übersetzung ist die Unbefristetheit, denn der internationale Führerschein hat nur eine Gültigkeit von 3 Jahren.

Verkehrsregeln


In Südafrika herrscht Linksverkehr, die Autos/Mietwagen haben Rechtslenkung.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt außerhalb geschlossener Ortschaften 100 km/h beziehungsweise 120 km/h und innerhalb von Ortschaften 60 km/h, sofern keine anderen Limits angegeben sind. Überholt wird auf den mehrspurigen Autobahnen in der Regel rechts und links. Das kann besonders zu Beginn befremdlich sein.

Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben.

Die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille.

Die Straßen sind gut ausgeschildert. Die nummerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut ausgebauten Bundesstraßen in Deutschland . In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen meist sehr gering ist.

Mautgebühren

Auf einigen Abschnitten der Nationalstraßen fallen Mautgebühren an. Diese sind in Karten mit einem »T« gekennzeichnet, unterwegs weisen Verkehrsschilder auf die Mautpflicht hin.

Man sollte immer Münzen und kleine Scheine parat haben, wenn man “T” Strassen nutzt. Internationale Bank- und Kreditkarten werden nicht angenommen. Cash ist King. Nicht immer sind die Leihwagen mit entsprechenden Mautgeräten ausgestattet.

Im Großraum Johannesburg/ Pretoria wurde eine entfernungsabhängige Maut für alle autobahnähnlich ausgebauten Straßen eingeführt. Diese wird elektronisch erfasst und über die Mietwagenfirma abgerechnet.

Alle Informationen zu den mautpflichtigen Straßen sind unter https://www.aa.co.za/tools-and-information/toll-tariffs zu finden.

Tankstellen

Tankstellen findet man überall entlang der National- und Regionalstraßen.

Die meisten haben täglich 24 Stunden geöffnet und bieten einen Tankservice an. Visiert man eine Tankstelle an, rollt man am Besten langsam Richtung Zapfsäulen und wartet auf das Zeichen des Tankwarts welche Säule man ansteuern soll.

Die Mitarbeiter übernehmen nicht nur das Betanken, sondern putzen auch
die Scheiben und prüfen Öl- und Wasserstand, wenn gewünscht. Dem Tankwart sagt man wieviel Liter getankt werden sollen, alternativ die Randsumme – oder eben “full please”.

Bezahlt wird in der Regel direkt beim Tankwart. Nicht alle, aber fast alle, Tankstellen akzeptieren Kreditkarten. Gerade wenn man nicht genug Bargeld dabei hat, sollte man vor dem Tanken fragen, ob Kartenzahlung möglich ist.

Busverbindungen

Drei Busunternehmen bieten Verbindungen zwischen verschiedenen Städten Südafrikas an:

  • Translux Express www.translux.co.za
  • Greyhound www.greyhound.co.za
  • Intercape www.intercape.co.za


Die unkomplizierteste Art zu buchen bietet Computicket. Hier kann man die Bustickets online bestellen.

Der Baz Bus ist ein alternativer, preiswerter Busservice, der sich vor allem an junge Leute und Rucksackreisende richtet.

In Kapstadt und Johannesburg bieten die roten Doppeldeckerbusse von City Sightseeing eine flexible und sichere Alternative für Touristen, um zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu gelangen.

Inlandsflüge

Mehrere Fluggesellschaften (South African Airways, SA Express, Airlink, Comair, Kulula und Mango) sorgten vormals für ein dichtes innersüdafrikanisches Flugnetz.

Alle wichtigen Flughäfen werden mindestens einmal täglich angeflogen.

Die Entwicklungen nach Covid 19 bleiben vorerst abzuwarten.

Taxis, UBER & BOLT

In der Regel gabeln örtliche Taxis unterwegs keine Fahrgäste auf. Man muss daher immer die Taxivermittlung anrufen (z.B. von der Hotelrezeption aus) oder einen Taxistand suchen (gewöhnlich im Stadtzentrum). Beim Einsteigen immer prüfen, dass der Taxameter zu Beginn der Fahrt auf null
eingestellt ist. Falls kein Taxameter vorhanden ist, sollte man einen festen Preis im Voraus vereinbaren.

Uber ist eine beliebte Alternative zu den klassischen Taxen. Am besten lädt man sich die App schon zu Hause runter und richtet alles ein. Hinterlegt man die Kreditkartendaten, muss man unterwegs auch nicht mit Bargeld hantieren. Beachte: Um die UBER App unterwegs zu nutzen, benötigt man Internet, also mobile Daten.

Hier ist ein Link zur Registrierung bei UBER.

I’m giving you up to €10 off each of your first 3 Uber trips. To accept, use code ‘poulsue’ to sign up. Enjoy! Details: https://www.uber.com/invite/poulsue

Als neuer Konkurrent zu UBER hat sich Bolt (Taxify) mit auf den Taxi Markt gemischt und wird immer beliebter. Sichere Dir Freifahrten, indem Du den Link zur Registrierung nutzt:

Use Bolt to move in the city!

To accept, use code ELLENHYY to sign up!

https://invite.bolt.eu/ELLENHYY

Discount varies by city

Züge und Zugverbindungen

Generell muss zwischen dem öffentlichen Schienenverkehr und den privat betriebenen Luxuszügen unterschieden werden.

Der öffentliche Schienenverkehr entspricht nicht dem europäischen Standard. Es ist daher generell empfehlenswert, erster Klasse zu reisen.

Fernverbindungen zwischen den großen Städten existieren mit den Zügen Shosholoza Meyl und Premier Classe.

Von Fahrten mit den Vorortzügen (Metrorail) ist bis auf die Verbindung zwischen Kapstadt und Simon’s Town abzuraten.

Seit der FIFAFußball-WM 2010™ hat der Gautrain, eine neue Schnellzugverbindung zwischen Pretoria und Johannesburg sowie dem internationalen Flughafen von Johannesburg, seinen Dienst aufgenommen. Sicherheit und Komfort entsprechen hier höchsten Ansprüchen.


Luxuszüge

Blue Train – Dieser weltbekannte Zug ist rundum erneuert worden, um ihn noch luxuriöser zu machen. Im Restaurantwagen werden Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten. Mehrmals pro Woche verkehrt der Blue Train
zwischen Tshwane (Pretoria) und Kapstadt (und umgekehrt).

Etwa sechsmal im Jahr fährt ein spezieller Safari-Zug von Pretoria nach
Hoedspruit am Krüger Nationalpark.

Rovos Rail – In dem originalgetreu restaurierten Zug »Pride of Africa« vereinen sich nostalgisches Ambiente mit modernster Ausstattung und
erstklassigem Service. Regulär befährt der Nostalgie-Zug die Strecken Tshwane (Pretoria)- Kapstadt, Tshwane-Victoria Falls und Tshwane-Durban, inklusive Safari im Krüger Nationalpark. Darüber hinaus werden saisonal Spezialfahrten angeboten, unter anderem auch Golf-SafariReisen.

Shongololo Safari Express – Dieser Safari-Zug fährt nachts, wenn die Gäste schlafen. Am Tag werden Ausflüge in kleinen Minibussen organisiert. Man kann aus drei verschiedenen Routen wählen.

Die »Good Hope«-Route verbindet Kapstadt und Johannesburg entlang der
größten Attraktionen Südafrikas.

Die »Southern Cross«-Route führt durch sechs unterschiedliche Länder auf ihrem Weg von Johannesburg zu den Viktoriafällen in Simbabwe.

Behindertengerechtes Reisen

Viele Hotels in Südafrika verfügen über behindertengerechte Einrichtungen, ebenso die meisten Restcamps in den beliebtesten
Nationalparks.

Bei den größeren Mietwagenfirmen kann man bei Bedarf Fahrzeuge mit behindertengerechter Ausstattung mieten.

Informationen über spezielle Einrichtungen und behindertengerechte
Freizeitaktivitäten bietet die private Webseite: www.disabledtravel.co.za

Unterkünfte – Tipps & Tricks für Südafrika

Südafrika bietet Unterkünften für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Von Hotels über B&Bs, Guesthouses und Safari Lodges bis hin zu Backpacker Hostels und Campingplätzen in den Nationalparks – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Eine breite Palette an Mittelklasse-Unterkünften bietet guten Service zu erschwinglichen Preisen, dank des Wechselkurses zischen Rand und Euro kann man sich in Südafrika aber auch ein wenig mehr Luxus leisten.

Hotels

Die Auswahl an Hotels reicht von internationalen Ketten über südafrikanische Hotelgruppen bis hin zu charmanten und exklusiven Boutique-Hotels. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend.

Im Durchschnitt liegen die Preise für Hotelzimmer in Südafrika weit unter den Preisen in Deutschland.

Große internationale Hotelketten wie Hilton, Radisson etc. sind in Südafrika
etabliert, aber auch gewachsene südafrikanische Hotelgruppen wie die Protea Hotels (Teil der Marriott Hotels) und Tsogo Sun Hotels
(mit Intercontinental und Holiday Inn) heißen ihre Gäste mit afrikanischem Flair, bewährtem Service und herzlicher Gastfreundschaft willkommen.

Wer es kleiner und individueller mag, verliert sich in Südafrikas Boutique Hotels. Die verhältnismäßig kleine Zimmeranzahl, wunderschöne
Lage und persönlicher Service garantieren einen tollen Aufenthalt.
einen erholsamen Aufenthalt.

Bed & Breakfast/Guesthouses

Wer es etwas persönlicher mag, sollte in einem der zahlreichen preiswerten B&Bs und Guesthouses übernachten.

Sie sind über ganz Südafrika verteilt.

Die Gastgeber kennen natürlich die ganzen kleinen Geheimnisse vor Ort und haben immer gute Tipps parat. Gerade Selbstfahrer mit nicht vollständig vorgebuchten Routen sind mit Südafrikas Guesthouses
und B&Bs gut bedient, weil sie flexibel auf Buchungen reagieren.

Viele finden sich auf AirBNB (wenn Du noch nicht bei Airbnb registriert bist oder eine neues Benutzerkonto anlegst, kannst Du mit dem Link 34 Euro bei den Buchungen sparen: https://www.airbnb.de/c/ellenh2012)

Gerade ausserhalb der Hauptsaison findet man immer spontan ein Zimmer.

Während der südafrikanischen Sommerferien sowie in den Osterferien ist es ratsam, im Voraus zu reservieren.

Unter den B&Bs und Guesthouses findet man echte Diamanten – stilvolle kapholländische Anwesen, bunte Bo-Kaap-Häuser in Kapstadt, rustikale Farmen oder sogar in verschiedenen Townships. Die Auswahl ist nahezu unendlich groß.


Weingüter


Viele Weinbauer in Südafrika öffnen die Tore zu ihren Anwesen und bieten Übernachtungsgästen erstklassigen Service in einmaligem Ambiente. Da bietet es sich an, einige Nächte in der Weinregion zu verweilen und neben der klassischen Wein-Tour die ganze Vielfalt der Region zu entdecken. In der Umgebung von Stellenbosch, Franschhoek und Paarl finden sich auch einige der schönsten Golfplätze Südafrikas. Sie liegen zum Teil in unmittelbarer Nachbarschaft der Weingüter.

Gourmets kommen in den erstklassigen Restaurants der Region voll auf ihre Kosten.

Noch ein Plus: Wer direkt auf einem Weingut übernachtest, kann das Auto stehen lassen und die edlen Tropfen ohne schlechtes Gewissen genießen.

Weitere Informationen:
www.winelands.co.za

Game Lodges


Die Vielfalt an privaten Game Lodges ist groß und bietet für jedes Urlaubsbudget das passende Safari- und Naturerlebnis.

Ein Aufenthalt in Südafrika wäre nicht vollkommen ohne ein/
zwei Nächte in einer Game Lodge. Hier genießt man die afrikanische Safari-Romantik: auf geführten Pirschfahrten, Buschwanderungen und beim unvergesslichen Dinner am offenen Lagerfeuer unter einem einmaligen afrikanischem Sternenhimmel.
Bei privaten Game Lodges sind die Safari-Aktivitäten und Speisen oft im Übernachtungspreis enthalten. Die Unterkunftsarten reichen von preiswerten Safarizelten bis hin zu luxuriösen Bungalows
mit eigenem Pool.

Die Übernachtung in einem komfortablen Baumhaus inmitten der Wildnis
verspricht ein ganz besonderes Erlebnis!

Camps in den Nationalparks


Eine günstige Möglichkeit, in den Nationalparks Südafrikas zu übernachten, bieten die staatlichen Rest Camps von South African National Parks. Die Unterkünfte und Einrichtungen entsprechen einem guten Standard und es
wird auch hier großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. South African National Parks hat alle Parks so angelegt, dass sie auch von
Individualreisenden erkundet werden können.

Ein besonderes Erlebnis sind jedoch geführte Pirschfahrten oder Buschwanderungen, die man bei jedem Aufenthalt in einem der Camps
flexibel dazu buchen kann.

Es gibt unterschiedlichen Standorte der Rest Camps innerhalb der Nationalparks:

Es gibt größere, zentral gelegene Camps für Reisegruppen, aber auch kleine, versteckte Buschcamps für Individualtouristen, teils auch luxuriös oblgeich unter staatlicher Führung. Es ist ratsam, die
Unterkünfte und den Besuch im Nationalpark
vorzubuchen, da die Wild- und Naturschutzgebiete nur eine begrenzte Anzahl an Gästen pro Tag zulassen und spontan Unterkünfte IM Park oft nicht verfügbar sind.

Hier gehts es zu den offiziellen Seiten der staatlichen Betreiber:
www.sanparks.org
www.kznwildlife.com


Backpacker Hostels


Südafrika ist ein Paradies für Rucksackreisende. Eine große Dichte an Backpacker Hostels an den schönsten Orten entlang der Küste, im
Hinterland und in den Metropolen empfängt junge und junggebliebene Reisende aus der ganzen Welt. Die Übernachtungspreise sind erschwinglich und ein breites Angebot an Abenteuer-Aktivitäten wird vor Ort angeboten.

Wer flexibel und kostengünstig von einem Hostel zum nächsten kommen will, der kann sich ein Ticket für den Baz Bus besorgen. Im ersten Hostel angekommen, sollte man Ausschau halten nach der Backpacker Bibel, das Coast to Coast Büchlein. Hier gehts zur www.coasttocoast.co.za Webseite.



Ferienwohnungen


Für einen längeren Aufenthalt in einer bestimmten Region Südafrikas oder für Familien sind Ferienwohnungen und Ferienhäuser eine gute Alternative zu den klassischen Hotels.

Beliebt sind vor allem Quartiere in und um Kapstadt, in der Weinregion sowie entlang der Garden Route. Ferienwohnungen gibt es in allen möglichen Größen und Lagen, vom exklusiven Strand-Apartment in Camps Bay bis zum Haus mit Garten in der Weinregion. In einer Ferienwohnung am Strand entlang der Garden Route lässt es sich auch wunderbar überwintern. Die passenden Unterkünfte dieser Kategorie findest du unter dem Begriff »Self Catering« oder »Holiday Homes«.

www.sa-venues.com
www.capestay.co.za

Camping


Es gibt über 800 gut ausgestattete Campingplätze im ganzen Land, auch in den verschiedenen Nationalparks und teils auch den privaten Wildparks. Ideal für alle diejenigen, die Südafrika mit dem gemieteten Wohnmobil oder einem 4×4 mit Dachzelt erkunden.

Ungebunden und dem Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit kann man so inmitten der Natur Südafrika erleben.

Camping in Tietiesbaai Südafrika

Die Südafrikaner sind absolute Camping Enthusiasten. Während der Ferienzeiten, vor allem im Dezember, sollte man frühzeitig reservieren. Im Dezember entstehen besonders entlang der Küste richtige Zeltdörfer, die dann für mehrere Wochen das Ferienzuhause sind. Immer wieder beeindruckend welches Ausmaß es annehmen kann.

Übrigens: Wild campen ist in Südafrika verboten.

Eine hilfreiche App ist die ioverlander app, die es im Google Play Store und im Apple Store zum runter laden gibt. Hier findet man immer gute Tipps von Reisenden für Reisende in Südafrika, aber auch dem Rest der Welt.

Gesundheit – Tipps & Tricks für Südafrika

Das Thema Gesundheit ist immer wieder Thema verschiedener Überlegungen.

Das Gute ist: In Südafrika ist man im Grunde genauso gut versorgt wie zu Hause.

Medizinische Versorgung

Südafrika verfügt über ausgezeichnete medizinische Einrichtungen und erreicht vor allem in den Ballungsgebieten europäische Standards. Ärztliche Hilfe ist meistens nicht weit entfernt und selbst kleinere Städte verfügen über Krankenhäuser. Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden.

Da der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland Behandlungen in Südafrika nicht einschließt, ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung vor Reisebeginn ratsam.

Die meisten Hotels führen Ärztelisten oder das lokale Telefonbuch informiert unter der Sparte »Medical« über entsprechende medizinische
Versorgungsmöglichkeiten.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen sind für Südafrika nicht vorgeschrieben, ausgenommen davon sind Reisende aus Gelbfieberinfektionsgebieten, die eine entsprechende Impfung nachweisen müssen.

In einigen Landesteilen kommt Malaria vor (Malariavorsorge). Manche Gewässer im Norden und Osten des Landes sind mit Bilharzioseerregern belastet. Auf ein Bad in Flüssen und Seen sollte dort daher besser verzichtet
werden.

Die hohe Verbreitung von HIV/Aids im südlichen Afrika mahnt zur Vorsicht vor einer möglichen Ansteckung bei entsprechenden Aktivitäten, aber auch in demFall, daß man muss Erste Hilfe leistet.

Die hygienischen Verhältnisse in Hotels, Restaurants und auch
auf Campingplätzen entsprechen hohem internationalen Standard.

Malariavorsorge

Südafrikas Malariagebiete sind die Tiefebenen der Provinzen Limpopo, Mpumalanga und der Nordosten von KwaZulu-Natal.

Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko bestimmt, sollte rechtzeitig vor Reiseantritt in einem persönlichen Gespräch mit einem Arzt bzw. Tropenmediziner die individuelle Malariaprophylaxe abgeklärt werden.

In Malariagebieten sollte man auf Parfüm oder Rasierwasser verzichten und das landestypische Buschdeo “peaceful sleep” verwenden.

Peaceful Sleep Moskito und Malaria Repellent
Peaceful Sleep Moskito und Malaria Repellent

Helle Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützt ebenfalls vor Mückenstichen. Unbedeckte Körperstellen immer mit Insektenschutzmittel einreiben. Da Mücken auch durch dünne Kleidung stechen, auch den Körper entsprechend schützen. Die sog. Expositionsprophylaxe ist das A und O. Die beste Vorsorge gegen Malaria ist die Verhinderung von jeglichen Stichen.

Wer gestochen wird, muss aber nicht gleich in Panik geraten. Nicht jeder Mückenstich überträgt auch gleich Malaria. Lese hierzu auch: https://safarihike.de/kruger-nationalpark-malaria/

Apotheken


Die Apotheke in Südafrika heißt “pharmacy”, “Chemists” oder “Apteek”. Es gibt auch immer einen Notdienst. Die meisten Apotheken sind gleichzeitig auch Drogerien. In größeren Supermärkten, wie Checkers oder Shoprite, sind sie im Supermarkt mit integriert.

Es gibt in den Städten einen Apotheken Notdienst.

Viele Medikamente bekommt man auch ohne Rezept. In potentiellen Malariagegenden kann man Medikamente zur Malaria-Prophylaxe in der Regel ebenfalls ohne Rezept kaufen.

Wasser


Das Leitungswasser in den Städten und größeren Ortschaften ist gereinigt und bedenkenlos trinkbar.

In entlegenen ländlichen Gebieten und Nationalparks oder Wildschutzgebieten ist abgefülltes Wasser oft vorzuziehen.

Am Besten fragt man vor Ort bezüglich der Trinkbarkeit des Wassers nach. Sollte das Wasser vor Ort nicht trinkbar sein, wird in der Regel ohnehin darauf explizit hingewiesen.

Geld und Devisen – Tipps & Tricks für Südafrika

Der Wechselkurs ist für Europäer in Südafrika äußerst günstig. Gepaart
mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis wird Südafrika zu einem erschwinglichen Reiseziel und Shopping zuweilen zum echten Vergnügen.


Währung


Die offizielle Währung in Südafrika ist der Rand (ZAR bzw. R).

1 Rand sind 100 Cent. Es gibt Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Rand. Münzen gibt es von der 1-Cent-Münze bis zum 5-Rand-Stück. 100 Rand entspricht ca. 7 Euro (Stand Februar 2020) – im Zuge der Corona Krise ist der Rand auf bis zuletzt 5 Euro für 100 Rand gefallen (Stand April 2020).

Der Wechselkurs ist für Reisende aus der DACH- Region ausgesprochen günstig.

Geld sollte man erst bei Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen. Zu jedem internationalen Flug sind in der Regel die Bankschalter geöffnet. Fast überall im Land kann mit Visa- oder Mastercard bezahlt und am
Geldautomaten (ATM) Bargeld abgehoben werden. EC-Karten mit dem Maestro-Zeichen können an entsprechend gekennzeichneten Geldautomaten in Verbindung mit der persönlichen Geheimzahl genutzt werden.

Banken


Bei allen großen südafrikanischen Banken kann man Devisen wechseln. Reiseschecks sind am Aussterben. Zweigstellen befinden sich in jeder größeren Stadt sowie an den internationalen Flughäfen.

In den Großstädten unterhalten auch viele internationale Banken Filialen. Die Öffnungszeiten sind in der Regel von Mo. bis Fr. 9 bis 15.30 Uhr, Sa. 8.30 bis 11 Uhr.

Der Prozess des Geldwechselns ist zeitaufwändig, weshalb man lieber eine der Wechselstuben nutze sollte.

Allerdings bekommt man den besten Wechselkurs in der Regel am Geldautomaten.


Nebenkosten, Reisenebenkosten


Dank des günstigen Wechselkurses fallen die Ausgaben niedriger
aus als in der DACH- Region. So kostet etwa eine Tasse Kaffee 1,50 Euro, ein Essen in einem guten Restaurant ca. 13 Euro und ein Liter Benzin etwa 1,10 Euro (Stand: 2020).

Das Land am Kap ist einzigartig in Sachen »Value for Money«.

Trinkgeld


Trinkgelder sind überall in Südafrika üblich. In Restaurants sind es 10 bis 12 Prozent der Gesamtrechnung; Taxifahrer bekommen 10 Prozent der Gesamtsumme und Träger 5 bis 10 Rand pro Gepäckstück. Der Tankwart an der Tankstelle freut sich ebenfalls über ein Trinkgeld, ebenso das Personal im B&B. Den Rangern wird nach einer Safari ebenfalls ein angemessenes Trinkgeld gezahlt.

Mehrwertsteuer


Die Mehrwertsteuer (VAT) von gegenwärtig 15 Prozent ist im Preis der meisten Waren und Dienstleistungen enthalten.

Ab einem Warenwert von 250 Rand bekommen ausländische Besucher die VAT zurückerstattet. Diese Rückzahlung kann bei der Ausreise am Flughafen, in verschiedenen Häfen oder bei Zollämtern beantragt werden. Dazu müssen die Originalrechnung, ein ausgefülltes Antragsformular und der Reisepass sowie die entsprechenden Waren vorgelegt werden.

Weitere Informationen sind an den internationalen Flughäfen Johannesburg, Durban und Kapstadt erhältlich sowie der offiziellen Seite von Sars.

Einkaufen

Traditionelles südafrikanisches Kunsthandwerk, wie Schalen, Tontöpfe, Schnitzereien und Bilder, ist immer ein ausgesprochen schönes und lohnendes Mitbringsel. Auch der Kauf von Schmuck kann zum Schnäppchen werden – Südafrika ist nicht umsonst die Heimat des
Goldes und der Diamanten.

Ausgefallene Kleidungsstücke, wie farbenfrohe T-Shirts im Ethno-Design oder Safari-Bekleidung, sind einerseits praktisch, erinnern aber zugleich an ein unvergessliches Urlaubserlebnis.

Aufgrund des Wechselkurses sind Kleidung und Schuhe verhältnismäßig günstig. Mittlerweile haben sich vor allem in den Ballungszentren viele darauf eingestellt, größere Deko Artikel und Möbelstücke auch zu verschiffen/versenden.

Geschäftszeiten

Normale Geschäftszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr.

Die meisten Shopping Center schließen am Samstag erst um 18 Uhr und haben teilweise sonntags geöffnet.

Supermärkte haben in der Regel 7 Tage die Woche geöffnet.

Alkohol

Der Kauf von alkoholischen Getränken ist ab 18 Jahren erlaubt. Alkohol sollte nicht in der Öffentlichkeit konsumiert werden, außer an Orten wie Bars und Restaurants.

Bier, Wein und Spirituosen werden ausschließlich in speziellen Geschäften, sogenannten “Liquor Stores”, verkauft.

An manchen Orten wird sonntags kein Alkohol in Geschäften verkauft.

Telekommunikation

Südafrika ist hervorragend vernetzt und bietet eine gut ausgebaute Infrastruktur an Mobiltelefonie, Internet- und Festnetz-Kommunikation.


Telefonieren

Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz.

Öffentliche Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten zu 10, 20 oder 50 Rand sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in Einkaufszentren erhältlich.

Nahezu alle Hotels in Südafrika bieten Direktwahl aus den Zimmern und sind mit Faxanschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.

Vorwahlen

Die Vorwahl von Europa nach Südafrika ist
00 27, von Südafrika nach Deutschland 00 49,
nach Österreich 00 43 und in die Schweiz
00 41.


Handy, Mobiltelefone & mobiles Internet


Mobiltelefone, in Südafrika “cell phone” genannt, sind weit verbreitet.

Auch das eigene Handy oder Smartphone mit deutscher SIM-Karte kann bei Bestehen eines entsprechenden Roaming-Abkommens in Südafrika genutzt werden. Über die zurzeit gültigen Roaming-Verträge sollte man vor der Abreise den eigenen Netzbetreiber befragen.

Man sollte sich aber besser eine lokale Sim Karte für die Zeit der Reise zulegen. Diese gibt es am Flughafen, bei einem der Betreiber, oder entsprechend in diversen Shops und Supermärkten. Für die Registrierung der Sim-Karte wird der Reisepass benötigt.

Gebührenfreie Mobiltelefon-Hotlines stehen zur Verfügung:

  • MTN 083 173
  • Vodacom 082 111

In entlegenen, ländlichen Gebieten ist mit Einschränkungen in der Netzversorgung zu rechnen. Auch in den größeren Parks kommt es zu Einschränkungen.

Der Empfang im Kruger Nationalpark ist in der Regel nur in den Gegenden der Camps gegeben. Vodafone hat den besten Empfang im Krüger NP.

Internet Cafés und Shops

Bis auf einige ganz kleine Ortschaften sind alle Städte und Städtchen mit mindestens einem Internet-Café oder Cyber Shop ausgestattet. Der Zugang zum Internet ist schnell, die Kosten für die Benutzung preiswert.

Elektrizität


Die Stromspannung beträgt 220/230 Volt bei 50 Hz Wechselstrom.

Adapter (dreipolig) sind in jedem Supermarkt erhältlich. Ein Einzeladapter kostet ca. 20 Rand (ca. 1,40 Euro).

Gästehäuser haben in der Regel entsprechende Adapter.

Post

Die Postämter sind montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Briefe nach Übersee kosten ab 8,95 Rand und Postkarten 9,95 Rand.

Pakete müssen an den Zollschaltern der Postämter aufgegeben werden.

Weitere nützliche Tipps

Sicherheit

Südafrika ist im Allgemeinen ein sicheres Land für Reisende.

Wie überall auf der Welt ist es dennoch sinnvoll, eine gewisse Vorsicht walten zu lassen.

Dazu zählen:

  • Gepäck niemals unbeaufsichtigt stehen lassen
  • Wertsachen im Hotelsafe deponieren
  • Handtaschen oder Rucksack in belebten Straßen fest am Körper
    führen
  • insbesondere in den Großstädten nach Geschäftsschluss und Einbruch der
    Dunkelheit nicht mehr allein oder zu zweit durch leere Straßen bummeln.
  • Restaurantbesuche am Abend sollten mit dem Auto oder Taxi angesteuert werden (es sei denn, die Betreiber von Lodge/Gästehaus bestätigen es sei unbedenklich zu Fuß zu gehen)
  • Selbstfahrer sollten Tagesetappen so planen, dass man vor Einbruch der Dunkelheit am Tagesziel ankommt
  • an belebten Kreuzungen und Ampeln die Fenster im Auto geschlossen halten (die Türen verriegeln ohnehin automatisch nach dem Losfahren)
  • Taschen oder andere Gegenstände haben nichts auf dem Autositz verloren – man sollte sie im Kofferraum verstauen
  • Generell sollte der Wagen während des Parkens keinen Anreiz bieten – also keine Wertsachen oder Taschen offen rumliegen lassen (selbst wenn diese leer sind oder nur wertloses enthalten – das kann man von aussen nicht erkennen)

Wer diese Tipps beachtet, kann einen sorgenfreien und sicheren Aufenthalt in Südafrika genießen und mit unvergleichlichen Erinnerungen nach Hause zurückkehren.

Notruf Nummern

Der Polizeiruf lautet 10111.

Krankenwagen kommen unter unter 10177 oder 082911.

Notruf vom Handy: 112 (hier wird man direkt zur zuständigen Stelle weitergeleitet).

Sprachen


Es gibt elf offizielle Amtssprachen in Südafrika, die meist gesprochene ist Zulu. Englisch wird im Grunde fast überall im Land gesprochen und verstanden.

Feiertage/public holiday

Südafrika hat zwölf Feiertage (public holidays):

Neujahrstag, Karfreitag, Familientag (=Ostermontag) und Weihnachten, 21.3. Tag der Menschenrechte, 27.4. Freiheitstag, 1.5. Tag der Arbeit, 16.6. Tag der Jugend, 9.8. Nationaler Frauentag, 24.9. Tag des Erbes, 16.12. Tag der Versöhnung, 26.12. Tag des Guten Willens (2. Weihnachtsfeiertag).

Fällt einer der Feiertage auf einen Sonntag, so gilt der folgende Montag als Feiertag.

Unterhaltung

Das Nachtleben in Südafrika mit seinen zahlreichen Discos und Nachtclubs, in denen bis tief in die Nacht getanzt wird, ist sehr lebendig.

Das Unterhaltungsprogramm in den Städten reicht von Ballettaufführungen über Opern bis hin zu Popkonzerten.

Einige Bühnen, wie die von Sun City, holen weltbekannte Stars auf ihre Bretter.


Die lokalen Zeitungen geben Auskunft über aktuelle Veranstaltungen.

Bei dem Online Portal Computicket sieht man landesweit gut, was wo los ist und kann sich auch gleich das Ticket ordern.

Sportveranstaltungen

Südafrika ist eine sportbegeisterte Nation.

In allen großen Zentren gibt es Rugby- und Fußballstadien und die Spiele werden von den lokalen Fans lautstark kommentiert. Cricket ist ebenfalls sehr beliebt. www.computicket.com ist hier wieder die richtige Adresse um sich ein Ticket zu sichern.

Botschaften

In Südafrika

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland,
201 Florence Ribeiro Avenue, Groenkloof
Tshwane (Pretoria)
Tel.: +27 – 12 – 4278900
www.pretoria.diplo.de

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland,
Roeland Park (im selben Gebäude wie e-tv),4 Stirling Street, Eingang: oberes Ende Stirling Street, Zonnebloem 7925
Kapstadt
Tel.: +27 – 21 – 4053000
www.kapstadt.diplo.de


Botschaft der Republik Österreich
454 A Fehrsen Street, Brooklyn, Tshwane (Pretoria)
Tel.: +27 – 12- 4529155 https://www.bmeia.gv.at/oeb-pretoria/

Schweizer Botschaft
225 Veale Street, Parc Nouveau, NewMuckleneuk, Tshwane (Pretoria)
Tel.: +27 – 12 – 4520660
www.eda.admin.ch/pretoria

In Deutschland

Botschaft der Republik Südafrika
Tiergartenstr. 18, 10785 Berlin,
Tel.: +49 – 30 – 220730, Fax: +49 – 30 – 22073190
www.suedafrika.org


Generalkonsulat der Republik Südafrika,
Sendlinger-Tor-Platz 5, 80336 München,
Tel.: +49 – 89 – 2311630, Fax: +49 – 89 – 23116353

In Österreich

Botschaft der Republik Südafrika,
Sandgasse 33, 1190 Wien,
Tel.: +43 – 1 – 3206493, Fax: +43 – 1 – 3206493-51
www.suedafrika-botschaft.at

In der Schweiz

Botschaft der Republik Südafrika,
Alpenstr. 29, 3006 Bern
Tel.: +41 – 31 – 3501313, Fax: +41 – 31 – 3513944,
https://www.southafrica.ch/

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