Kinosafari Afrika – mehr als die 20 besten Filme & Klassiker aus und über den schwarzen Kontinent gegen akutes Fernweh und chronisches Reisefieber

Veröffentlicht von safarihike am

Fernweh lässt sich manchmal mit einer schönen Geschichte behandeln, sei es als Buch oder als Film, weshalb wir auf Kinosafari nach Afrika gehen.

Hier findest Du Filmtipps zu den besten Filmen und Klassikern aus und über Afrika. Eine inspirierende Liste für jeden Afrika Fan. Von Klassikern über Abenteuer, Romantik bis Drama und Dokumentation, sortiert nach Ländern – eine völlig neue Perspektive einer Filmauswahl. Bei manchen Filmen ist man überrascht, wo sie tatsächlich gedreht wurden, wenn man darüber bisher nicht nachgedacht hat.

Sicherlich ist der eine oder andere Titel dabei, den Du bisher nicht kennst oder schon immer mal schauen wolltest.

Nimm Dir die Zeit und schaue auch in der Buchsafari nach spannenden und interessanten Büchern aus und über Afrika.

Kinosafari Regie Klappe
Kinosafari Regie Klappe

Viel Spass auf der visuellen Safari!

P.S.: Sende mir eine Email wenn Du Deinen Lieblingsfilm aus bzw. über Afrika nicht findest.

Kinosafari nach Angola

Another Day of Life – nach der Buchvorlage von Ryszard Kapuscinski

Dokumentation / Animationsfilm

Warschau, 1975. Ryszard Kapuscinski (43) ist ein brillanter Journalist und ein Idealist. In der polnischen Presseagentur überzeugt er seinen Chef, ihn nach Angola zu schicken, wo am Vorabend der Unabhängigkeit des Landes ein blutiger Bürgerkrieg tobt. Vor Ort erlebt er die schmutzige Realität des Krieges und entdeckt eine ihm bisher unbekannte Hilflosigkeit. Seine Reise führt ihn mitten hinein in einen Ort der Verlorenheit. Angola wird ihn für immer verändern: Als Reporter verließ er Polen, als Schriftsteller kehrt er zurück.

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Another Day in Life
You Tube Trailer

Kinosafari nach Botswana

Der Fluss war einst ein Mensch (The River used to be a man) – 2013

Drama

Der Fluss war einst ein Mensch
Der Fluss war einst ein Mensch

Ein junger Deutscher (Alexander Fehling) reist in einem afrikanischen Land. Am Ufer eines Flusses begegnet er einem alten Fischer, der ihn in seinem Holzboot tief in die Wildnis mitnimmt. Am nächsten Morgen findet er sich allein in einem schier endlosen Flussdelta. Es beginnt ein intimer Kampf mit dem Tod, mit seinen Ängsten und der eigenen Wahrnehmung. Nach tagelangem Umherirren gelangt er in ein Dorf fern der Zivilisation, doch seine Odyssee nimmt kein Ende. Immer mehr verliert er die Kontrolle in den Unwegbarkeiten einer fremden Kultur.

Ein beeindruckender Film, der die Sehgewohnheiten der heutigen Kinogänger schon herausfordert: Lange Einstellungen, kaum Handlung. Aber Alexander Fehling schafft es, die Gefühlslage der Hauptperson gut deutlich zu machen. Der Film wirkt stellenweise wie eine Dokumentation und lässt Leerstellen, die der Zuschauer selbst füllen muss. Aber das ist durchaus angenehm. So ist der Film nicht mit Erklärungsversuchen, warum der junge Mann diesen Trip z.B. macht, überfrachtet und lässt dem Zuschauer Zeit, seine eigene Sicht der Dinge zu entfalten.

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Botswana Flagge

Die Götter müssen verrückt sein (The gods must be crazy) – 1980

Komödie

Irgendwo in der Kalahari-Steppe: Eine vom Himmel fallende Cola Flasche bringt Chaos ins idyllische Leben der kleinen Buschmänner, denn alle sind scharf auf dieses Geschenk der Götter. Buschmann Xi beschließt den Spuk zu beenden und die Coke Flasche wieder an deren rechtmäßige Besitzer zurückzugeben. Schon bald begegnen ihm zwei harmlose Europäer, die er für die himmlischen Herrscher hält. Ein bis über beide Ohren verliebter und total vertrottelter Mikrobiologe und das Objekt seiner Begierde, eine völlig naive Lehrerin mit Traumkörper. Auch ein Schwarm wirrer Terroristen kreuzt ständig planlos seinen Weg…

Die Götter müssen verrückt sein
Die Götter müssen verrückt sein

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Kinosafari nach Burkina Faso

Knistern der Zeit von und mit Christoph Schlingensief

Im Jahr 2011 ist das seit 2009 geplante Projekt “Festspielhaus Afrika” des Theatermachers Christoph Schlingensief endlich Wirklichkeit geworden – kurz vorher starb der Initiator nach langjähriger Krebserkrankung. Doch entstanden ist in der Nähe der Hauptstadt Burkina Faso das erste Dorf in Afrika, das nur für den kulturellen Austausch und die Kunst lebt. Der Film begleitet die Entstehungsphase des Projekts bis zum heutigen Stand des Operndorfs mit eigener Schule, Sportplatz, Krankenstation, Restaurant oder Gästehäusern.

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Kinosafari nach Kenia

Der ewige Gärtner (The Constant Gardener)- 2005

Der ewige Gärtner Kinosafari
Der ewige Gärtner

Justin Quayle (Ralph Fiennes), ein britischer Diplomat, der in Kenia stationiert ist, erfährt, dass seine Ehefrau Tessa (Rachel Weisz), eine Menschenrechtsaktivistin, ermordet worden ist.
Als er seine Frau identifizieren muss, erinnert er sich daran, wie er sie in London kennen und lieben lernte, wie sie recht schnell heirateten, dann gemeinsam nach Kenia gingen und sich dann langsam einander entfremdeten.
Trotzdem ist Justin entschlossen herauszufinden, wieso Tessa ermordet wurde und kommt dabei einer großen Firma auf die Spur, gegen die Tessa ermittelte.

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Kenia Flagge

Die weisse Massai – 1997

Im Kenia-Urlaub lernt die Schweizerin Carola den Samburu-Krieger Lemalian kennen und folgt dem Fremden blindlings in die Savanne. Nachdem die Bürokratie überwunden, der Dorfchef geschmiert, ein Brautkleid importiert und im traditionellen Stammeszeremoniell geheiratet wurde, beginnt der Alltag in dem Dorf ohne Strom und Wasser. Als Carola, mittlerweile schwanger, einen Laden eröffnet, gibt es Zwist. Immer tiefer wird der Graben zwischen Carola und dem eifersüchtigen Ehemann. Bald ist jeder Tag eine neue Zerreißprobe.

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Basic Swahili Phrases
Die weisse Massai Kinosafari
Die weisse Massai

Jenseits von Afrika (Out of Africa) – 1985

Jenseits von Afrika Kinosafari
Jenseits von Afrika

Der Film mit Klaus Maria Brandauer, Robert Redford und Meryl Streep ist ein absoluter Klassiker. Er beruht auf der wahren Geschichte der dänischen Autorin Karen Blixen, die mit einem Baron verheiratet wurde und 1913 nach Kenia auswanderte. Dort kümmert sie sich um die heruntergekommene Kaffeeplantage während sich ihr Ehemann lieber mit Seitensprüngen amüsiert. Sie verliebt sich in den unbezähmbaren Großwildjäger Denys, gespielt von dem damals noch jungen Robert Redford, und gemeinsam entdecken die beiden die unglaubliche Schönheit Kenias. Ein zauberhafter Film mit traumhaften Bildern aus Kenia.

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Die meisten Filme gibt es übrigens auf Amazon auch in der Online – Videothek.

Nirgendwo in Afrika (Nowhere in Africa) – 2001

Dieser Film aus dem Jahr 2001 unter der Regie von Caroline Link erzählt die Geschichte einer jüdischen Emigrantenfamilie, die noch rechtzeitig vor den Nazis entkommen und nach Kenia auswandern konnte, im Glauben, dass dieses “Exil” wohl nur 1-2 Jahre andauern würde.

Der pragmatische ehemalige Anwalt Walter Redlich (Merab Ninidze) reist im Jahr 1937 nach Kenia, findet eine Stellung als Verwalter einer britischen Farm und lässt seine Frau Jettl (Juliane Köhler) und seine kleine Tochter Regine (Lea Kurka) nachkommen. Bald stellt sich heraus, wie unterschiedlich die drei auf die neue Situation reagieren, in dieser fremden, so unendlich weit von Deutschland entfernten Welt.


Walter hat zwar keine grössere Probleme, sich auf die neuen Lebensumstände einzustellen, kämpft jedoch beständig gegen sein übermässiges Heimweh nach der Familie an, gibt sich der Traurigkeit ganz hin. Besonders die Liebe zur deutschen Literatur, über die er sich definiert, lassen in ihm eine alles verklärende Sehnsucht offen, zudem die drohende Gewissheit, die Heimat vielleicht für immer verloren zu haben.


Jettl hingegen hat erhebliche Probleme mit den neuen Verhältnissen, beharrt zunächst als kühle blond gelockte höhere Tochter auf ihren Ansprüchen an ein feines, zumindest kultiviertes Leben, das sie auch im verarmten Exil nicht aufgeben möchte. So begegnet sie auch anfangs den Kenianern gegenüber mit Missachtung und Abneigung, erfährt den härtesten Integrierungsprozess.
Tochter Regine hingegen blüht hier auf. Sie lernt schnell die Sprache der Einheimischen, freundet sich mit dem schwarzen Koch Owuwor an und hat bald engen Kontakt zu Kindern und auch Erwachsenen.
Doch die Familie hat das grosse Glück, in eine intakte Sozialgemeinschaft soweit integriert zu werden, wie es nur möglich ist. Die Verbundenheit zwischen der Familie und den Kenianern besteht nicht in völligem Aufgehen, vielmehr in einem ehrlichen, aber nicht unkritischen Gastrecht.

Im Zentrum der Handlung steht das Ehepaar, das seine erste Verliebtheit schon hinter sich hat, und nun unter den radikal veränderten Lebensumständen in einer fremden Umgebung, wie dem britischen Afrika der 30er Jahre, prüfen muss, ob die Beziehung trägt. Doch es entsteht hier kein rauschhaftes Melodram, obwohl die sehr genau beobachteten Differenzen dieses Paars, so ungleich, distanziert und manchmal auch einander fremd, dominieren. Regisseurin Caroline Link vermeidet allzu starkes Psychologisieren, erzählt vielmehr in farbenprächtigen Bildern, in grosser Sympathie für Kenia, seinen Menschen und für die drei Emigranten, die Geschichte dieser verfolgten Familie.

Dieser Film fängt den Zauber von Afrika ein ohne in zu verkitschen – keine “Safaribilder” oder kettenrasselnde Eingeborene – eifert aber ganz unverhohlen seinem Vorbild “Jenseits von Afrika” in einer europäischen Variante nach, …allerdings ohne ihm je wirklich nahe zu kommen.

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To walk with Lions – Ein Leben mit Löwen (To Walk with Lions) – 1999

NIrgendwo in Afrika
Nirgendwo in Afrika
TO Walk with Lions
To Walk with Lions

To Walk With Lions ist die gefeierte Fortsetzung von Born Free mit Richard Harris als renommiertem Tierschutzbeauftragten und Löwenexperten George Adamson.

Der britische Backpacker Tony Fitzjohn, der Ende der 1980er Jahre in Kenia spielt, wird von seiner Safari entlassen und bekommt einen Job, der dem alternden George Adamson in seinem Naturschutzgebiet hilft. Nach einem wackeligen Start mit den Löwen entwickelt Tony bald eine Beziehung zu den Tieren und auch eine starke Bindung zu George, der weiterhin gegen die Regierung und Wilderer kämpft, um die großartigen Kreaturen zu schützen, die ihm so viel bedeuten.

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Kinosafari in den Kongo

Legend of Tarzan (Legend of Tarzan) – 2016

Es handelt sich um eine Realverfilmung, die auf dem Roman “Tarzan bei den Affen” (engl. Tarzan of the Apes) von Edgar Rice Burroughs aus dem Jahre 1912 basiert.

The Legend of Tarzan
The Legend of Tarzan

Vor Jahren hat der als Tarzan bekannte Brite (Skarsgård) den afrikanischen Dschungel verlassen, um als adliger John Clayton III, Lord Greystoke, mit seiner geliebten Frau Jane (Robbie) ein standesgemäßes Leben zu führen. Jetzt wird er vom Parlament als Sonderbotschafter für Handelsfragen zurück in den Kongo geschickt, ohne zu ahnen, dass er nur als Schachfigur in einem tödlichen Komplott aus Rache und Habgier dienen soll – eingefädelt hat es der Belgier Captain Leon Rom (Waltz). Andererseits begreifen auch die Drahtzieher dieses mörderischen Plans nicht im mindesten, welche Lawine sie damit ins Rollen bringen.

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Kinosafari nach Marokko

Casablanca – 1942

Melodram, Liebesfilm, Klassiker

Casablanca ist ein Klassiker des Kinofilms und genießt bis heute große Popularität. Einige Zitate aus Casablanca gehören zu den bekanntesten der Filmgeschichte: Ich schau Dir in die Augen Kleines (Here’s looking at you, kid) Die Hauptdarsteller Humphrey Bogart und insbesondere Ingrid Bergman verbindet man heute vor allem mit ihren Rollen in Casablanca

casablanca
Casablanca

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Marokko Flagge

Exit Marrakech – 2013

Familiendrama

Exit Marrakech
Exit Marrakech

Nach dem Film Nirgendwo in Afrika kehrt Oscar-Preisträgerin Caroline Link wieder nach Afrika zurück und präsentiert mit diesem Film ein außergewöhnliches Familiendrama vor der faszinierenden Kulisse Marokkos.

Als der 17-jährige Ben seinen Vater Heinrich, einen gefeierten Regisseur, in Marokko besucht, beginnt für ihn kein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Ohne seinen für ihnen fremden Vater öffnet sich Ben immer mehr dem Land und sucht sich seine eigenen Wege in der unbekannten Welt. Er verliebt sich in die junge Karima und folgt ihr in ihr entlegenes Heimatdorf. Als Ben sich tagelang nicht meldet, macht sich Heinrich erst widerwillig, dann zunehmend besorgt, auf die Suche nach seinem verschwundenen Sohn. Während sie beide das ihnen fremde Land bereisen, scheint alles möglich zu sein: sich endgültig zu verlieren oder einander wieder neu zu finden…

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Himmel über der Wüste (The Sheltering Sky) – 2016

Wer schon immer mal in die 20-er Jahre zurückreisen wollte und dabei durch die Wüste und Landschaft von Marokko, ist mit diesem Film bestens versorgt. Dieser Film ist ein Kunstwerk, nicht nur durch die atemberaubenden Bilder sondern auch durch seine teils mi­ni­ma­lis­tischen Handlungen.
Ein Must für jeden Orient und
Bernardo Bertolucci Liebhaber

Himmel über der Wüste
Himmel über der Wüste

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Kinosafari nach Mali

Timbuktu – 2015

Timbuktu
Timbuktu

Der mauretanische Filmregisseur Abderrahmame Sissako war mit seinem Film “Timbuktu” der Gewinner der Cesar Verleihung 2015. Insgesamt bekam die französisch-mauretanische Produktion sieben Auszeichungen: Bester Film, beste Regie, beste Kamera für Sofian El Fani, bester Schnitt, bestes Orginaldrehbuch, beste Filmmusik und bester Ton. Dieser Erfolg führte auch zu einer Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film, ausserdem war er in Cannes für die goldene Palme nominiert. Im Rahmen einer durchgeführten BBC-Umfrage über die besten und wichtigsten Filme des neuen Jahrhunderts steht “Timbuktu” auf Rang 36.

Es ist sicherlich eines der seltenen Beispiele für einen politisch ambitionierten Film, der sich mit Ereignissen der Gegenwart beschäftigt.
Die von Mythen umwobenen malische Stadt Timbuktu wird im Jahr 2012 durch Dschihadisten der Al-Qaida nahen Gruppe Ansar Dine eingenommen. Die extremistischen ausländischen Milizen wollen ihren Glauben und ihre streng ausgelegten Regeln der dortigen Bevölkerung notfalls auch mit Gewalt aufzwingen. In den Dünen am Rande der Stadt lebt der Nomade Kidane (Ibrahim Ahmed) mit seiner Frau Satima (Toulou Kiki), seiner über alles geliebten Tochter Toya (Layla Walet Mohamed) und dem zwölfjährigen Waisenjungen Issan (Mehdi Ag Mohamed) in einem Zelt. Die Familie ist arm, hat aber 7 Kühe, die der Junge tagsüber hütet. Seine Lieblingskuh hat er GPS genannt. Die Familie ist gläubig und gelegentlich spielt der Vater auf seinem Instrument und singt dazu. Bislang sind sie noch nicht betroffen von dem strengen Verhaltenskodex, den die Dschihadisten in der Stadt einführen.
Die Länge der Hosenbeine wird bestimmt, Frauen werden verpflichtet Burka, Handschuhe und Strümpfe in der Öffentlichkeit zu tragen, weiterhin ist plötzlich Fernsehen, Radio, Fußball, Alkohol, Musik, Herumstehen als Sünde verwerflich. Die Bewaffneten treten mit Schuhen in die örtliche Moschee ein, der Imam (Adel Mahmoud Cherif) schickt sie weg. Doch auch er kann sich nicht gegen ihr Machtgehabe durchsetzen.


Kidane entscheidet sich, das zukünftige Kalb der trächtigen GPS Issan zu schenken. Als die Kühe wie jeden Tag am Fluss ihr Wasser trinken, wird Fischer Amadou böse. Er hat Angst, dass Issans Kühe beim Marsch durch den Fluss seine Fischernetze zerreißen und tötet GPS mit einem Speer. Issan rennt heulend nach Hause und Kidane macht sich auf Amadou zur Rede zu stellen. Er nimmt dabei eine Pistole mit, obwohl ihn seine Frau eindringlich warnt den Streit nicht eskalieren zu lassen. Doch das Schicksal will es, dass sich nach einer heftigen Schlägerei eine Kugel löst und bevor Issan zu Hause wieder ankommt, wird er wegen Mordes an Amadou verhalftet. Gemäß der Scharia droht ihm die Todesstrafe.

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Kinosafari nach Namibia

Namibia – Der Kampf um die Freiheit / Namibia: The Struggle for Liberation (2007)

Politdrama

Namibia – Der Kampf um die Freiheit

Im südafrikanisch besetzten Namibia sammelt der junge Samuel Nujoma schon früh schlechte Erfahrung mit der Arroganz und Unmenschlichkeit der weißen Kolonialbürokratie. Als belesener Mensch mit den Ideen von Freiheit und Sozialismus vertraut, beteiligt sich Nujoma am Aufbau einer militanten Widerstandsbewegung, geht vorübergehend ins Exil und beteiligt sich in den 60ern aktiv am Guerillakrieg der SWAPO. In den 80er Jahren erreicht Nujoma seine Anerkennung durch die UNO und wird schließlich zum ersten Präsidenten des befreiten Landes.

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Kinosafari nach Nigeria

Finding Fela – 2014

Musik / Dokumentation

Finding Fela erzählt die Geschichte von Fela Anikulapo Kutis Leben, seiner Musik, seiner sozialen und politischen Bedeutung. Er schuf eine neue Musikbewegung, Afrobeat, und nutzte dieses Forum, um seine revolutionären politischen Ansichten gegen die diktatorische nigerianische Regierung der 1970er und 1980er Jahre auszudrücken. Sein Einfluss trug dazu bei, die Demokratie in Nigeria zu verändern, und förderte die panafrikanische Politik in der Welt. Die Kraft und Kraft von Felas Botschaft ist heute völlig aktuell und drückt sich in den politischen Bewegungen der Unterdrückten aus, die Felas Musik und Botschaft in ihren Kampf für die Freiheit einbeziehen.

Ein herausragender Einblick in das Genie von Fela Kuti. Vollgepackt mit einer Tonne Archivmaterial und Interviews mit Mitarbeitern und Familienmitgliedern. Ein sehr anschauliches, energiegeladenes und ergreifendes Porträt eines mutigen und kreativen Künstlers, der die ganze unschöne Seite der Apartheidpolitik und die brutale Arroganz der Weißen erleben musste.

Finding Fela
Finding Fela

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Nigeria Flagge

Tränen der Sonne (Tears of the Sun) – 2003

Tränen der Sonne
Tränen der Sonne

Bruce Willis spielt in diesem Film den Kommandeur eines US Navy SEALs-Teams, welches mit dem Auftrag nach Nigeria kommt, eine US-amerikanische Ärztin zu evakuieren, welche in einer christlichen Mission Kranke versorgt. Sie und ihre engeren Mitarbeiter weigern sich jedoch, ihre Patienten zurückzulassen. Es beginnt eine abenteurische Flucht durch den Dschungel mit Strapazen.

Während der Dschungeldurchquerung stoßen sie auf eine ethnische Säuberung und können ein paar Menschen durch ihr entschlossenes Eingreifen hindern. Doch die Grenze bis nach Kamerun ist nicht nahe gelegen.

Mit der Musik von Hans Zimmer, der auch die Musik zu König der Löwen kreierte.

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Kinosafari nach Ruanda

Gorillas im Nebel (Gorialls in the Mist) – 1988

Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Zoologin und Verhaltensforscherin Dian Fossey und ihren Studien zum Verhalten von Gorillas.

Die Hauptrolle spielt Sigourney Weaver, die hierfür den Golden Globe gewann.

Die Geschichte der „Diane Fossey“ ist definitiv eine sehr beeindruckende Biografie.
Es ist wirklich sehr spannend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Engagement sich die Amerikanerin für die Berggorillas eingesetzt hat. Ihr Kampf gegen die Wilderer und für den Erhalt des ruandischen Nationalparks ist fast schon beispiellos.
Interessant ist auch, dass im Film sehr deutlich die zwei Gesichter der „Diane Fossey“ zum Ausdruck kommen, denn in ihrem Kampf gegen Wilderer bediente sie sich auch sehr zweifelhafter Methoden. Auch gegenüber ruandischen Regierungsvertretern soll sie sehr aggressive und unbeherrscht aufgetreten sein, man warf ihr gar in kolonialistisches Auftreten vor.

Bis heute ist der Tod der Zoologin und Verhaltensforscherin ungeklärt, es wird vermutet, dass sie von Wilderern ermordet worden sei.

Der Film ist sehr spannend und interessant, die Tier und Landschaftsaufnahmen sind wirklich atemberaubend schön. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Ostafrika.
Sigourney Weaver spielt die „Diane Fossey“ und wurde dafür für den „Oscar“ nominiert und mit dem „Golden Globe“ ausgezeichnet.

Gorillas im Nebel
Gorillas im Nebel

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Ruanda Flagge

Hotel Ruanda – 2005

Drama, Kriegsfilm von Terry George mit Nick Nolte und Don Cheadle

Ein Hotelbesitzer nimmt im ruandischen Bürgerkrieg Tausende Menschen auf – und geht damit große Risiken ein.

Hotel Ruanda

Ruanda im Jahre 1994. Der Bürgerkrieg tobt. Entfesselte Hutu-Milizen richten unter der Minderheit der Tutsi ein Blutbad an. Von diesen grausamen Ereignissen wird auch Paul Rusesabinga, Leiter einer Vier-Sterne-Herberge in Kigali, mitgerissen. Ehefrau Tatiana, eine Tutsi, wird bedrängt, ihr Leben bedroht. Das Hotel verwandelt sich in ein Flüchtlingslager. Paul bittet UN-Oberst Oliver um Hilfe. Dem sind die Hände gebunden. Die UN-Truppen dürfen nicht aktiv in die Kämpfe eingreifen. Hilfe von Europa und den USA ist nicht zu erwarten.

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Kinosafari nach Sierra Leone

Amistad – 1997

Drama/Geschichte von Steven Spielberg mit Anthony Hopkins und Morgan Freeman

1839 vor der Küste Kubas: 53 afrikanische Sklaven bringen das Deportations-Schiff “La Amistad” unter ihre Kontrolle. Auf der Flucht werden sie von einem US-Kriegsschiff abgefangen und kurz darauf wegen Mordes vor Gericht gestellt. In den Sklaverei-Gegnern Theodore Joadson, Lewis Tappan und Roger Baldwin finden die Schwarzen drei wortgewaltige Fürsprecher. Angeführt von dem kämpferischen Cinque beginnt für die Aufständischen ein zäher Kampf gegen das amerikanische Rechtssystem.

Amstad
Amstad

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Sierra Leone Flagge

Blood Diamond – 2007

Blood Diamond
Blood Diamond

Blood Diamond ist ein gut gemachter und gelungener Actionfilm mit einer zugleich starken sozialkritischen und politischen Botschaft. Die Handlung spielt vor dem Hintergrund des sich verschärfenden Bürgerkriegs in Sierra Leone und dem Vorrücken der Rebellen der RUF auf die Hauptstadt Freetown.

Hauptprotagonisten sind der skrupellose Diamantenhändler Archer, ein ehemaliger Elitesoldat aus Südafrika und Söldner, der arme Fischer Solomon, dessen Familie teils vertrieben, teils verschleppt wird und der von den Rebellen zur Zwangsarbeit in einer Diamantenmine gezwungen wird sowie die US-Journalistin Maddie, die über den Bürgerkrieg und den Handel mit Blutdiamanten aus Afrika berichtet und recherchiert.

Aus diesem Szenario entwickelt sich ein spannender und actiongeladener Film, der auch viele politisch brisante Themen rund um die zahlreichen (Bürger-)Kriege in Afrika thematisiert: Blutdiamanten, Kindersoldaten, unvorstellbare Menschenrechtsverletzungen, Armut, Rebellengruppen, Söldner, politische Instabilität und die skrupellosen Geschäftemacher aus dem Westen, die sich an den Konflikten ohne Rücksicht auf jegliche Moralvorstellungen bereichern.

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Kinosafari nach Somalia

Wüstenblume (Desert Flower) – 2009

Drama – nach dem gleichnamigen Roman von Waris Dirie

In Wüstenblume geht es um Waris Dirie, eine junge Nomadin aus Somalia. Sie flieht mit 14 Jahren von ihrer Familie, da ihr eine Hochzeit bevorsteht, die sie nicht will. Zunächst läuft sie zu ihrer Großmutter nach Mogadischu und danach geht sie nach London. Über Umwege gelangt sie in die Modelbanche und bekommt so die Möglichkeit auf ihre schlimme und verstörende Kindheit aufmerksam zu machen. Sie wurde als Kind beschnitten und das ist kein Einzelfall in Afrika, sondern gängige Praxis.
Ich halte es für äußerst wichtig, dass auf ein solches Thema aufmerksam gemacht wird. Hier in Europa bekommt man nur wenig davon mit, was in Afrika mit Mädchen gemacht wird. Es ist einfach grausam und schwer zu begreifen. Dass der Film auf einer wahren Begebenheit basiert, macht es nicht weniger schlimm…

Wüstenblume
Wüstenblume

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Kinosafari in den Sudan

Der Preis der Freiheit – The Good Lie – 2014

Bürgerkriegsdrama

Während des sudanesischen Bürgerkrieges wird ein kleines Bauerndorf im Südsudan angegriffen und die Bewohner getötet. Einer kleinen Gruppe von Kindern gelingt die Flucht.
Theo und Mamere, deren Schwester Abital sowie Paul und Jeremia, sind nun alleine auf sich gestellt und versuchen zu Fuss ins sichere Kenia zu gelangen. Unterwegs werden sie von Soldaten entdeckt. Nur dem selbstlosen Einsatz Theos ist es zu verdanken, dass der Rest der Gruppe unbeschadet davon kommt. Diesen gelingt schliesslich die Flucht in ein Flüchtlingslager nach Kenia.


Dreizehn Jahre später gewinnt die Gruppe ein Ticket für ein neues Leben in den USA. Dort eingetroffen, werden sie von Carrie Davis empfangen, die ihnen Jobs vermitteln soll. Schnell wird klar, dass dies nicht so einfach ist. Die Vergangenheit holt die traumatisierten Flüchtlinge immer wieder ein. Als sie sich einigermassen in der fremden Welt eingelebt haben, erreicht sie ein Brief aus Kenia – der grosse Bruder Theo scheint noch am Leben zu sein…

„The Good Lie“ behandelt ein brandaktuelles Thema und tut dies mit viel Einfühlungsvermögen und, trotz aller Dramatik, angenehm zurückhaltend. Das ist in erster Linie der wunderbaren darstellerischen Leistung aller beteiligten Schauspieler zu danken. Selbst Reese Witherspoon spielt sehr zurückhaltend und lässt den eigentlichen Hauptdarstellern Raum, um ihre Figuren zu entwickeln.

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  • Exit Marrakech

Kinosafari nach Südafrika

Goodbye Bafana – 2007

Goodbye Bafana basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die wahre Geschichte des südafrikanischen Gefängniswärters James Gregory, der im Sommer 1968 auf die Gefängnisinsel Robben Island versetzt wird, auf der auch Nelson Mandela inhaftiert ist. Im Gefängnis ist er für die Zenur der Post der politischen Gefangenen zuständig.

Gregory, überzeugter Rassist und Befürworter der Apartheid verspürt zunächst nichts als Ablehnung und Verachtung gegenüber Mandela und seinen Mitgefangenen. Je besser beide Männer sich im Lauf der Zeit kennen lernen, umso mehr gerät sein eindimensionales Weltbild ins Wanken und er hinterfrägt immer mehr die Realittät des Apartheid-Südafrikas und seiner willkürlichen Gewalt und systematischen Diskriminierung aller nicht-weißen Bevölkerungsschichten.

Der sukzessive Wandel seines Weltbildes führt zu Auseinandersetzungen mit Kollegen und Konflikten innerhalb der eigenen Familie. Aufgrund seiner Kenntnisse und Position begleitet Gregory Mandela und seine Mithäftlinge mehr als zwei Jahrzehnte durch verschiedene südafrikanische Gefängnisse und wird somit unmittelbarer Zeuge des beginnenden Tauwetters und der Veränderungen bis zur endgültigen Freilassung Mandelas.

Der Film bietet zum einen einen realistischen und knallharten Einblick in die südafrikanische Realität zu Apartheid-Zeiten und zum anderen in einen persönlichen und menschlichen Reifeprozess eines Mannes, der Mut macht und positiv stimmt.

Flagge Südafrika

Invictus – Unbezwungen – 2009

Invictus ist – trotz Rugby – ein poetischer Film über die Aussöhnung einer Nation.
Es ist auch ein Film über die Präsidentenjahre von Nelson Mandela (Morgan Freeman) und beginnt mit dessen Freilassung aus der 17-jährigen Gefängnisschaft im Jahr 1990.
1994 wird er zum ersten schwarzen Präsidenten gewählt, als großes Lebenswerk gilt, das gespaltene Land nach der dunklen Zeit der Apartheit zu einigen.
Doch der Hass, manchmal vielleicht auch nur Mißtrauen, ist noch nicht aus den Köpfen der Menschen verschwunden.
Im Rugbysport ist Südafrika eine der führenden Nationen, doch Anfang der 90er Jahre läuft das nicht so gut für das Team von Francois Piennaar (Matt Damon).
Mandela erkennt sehr schnell die verbindende Wirkung durch den Sport, doch die tiefe Kluft zwischen Schwarz und Weiß hat bewirkt, dass Rugby von der schwarzen Mehrheit des Volkes immer noch als Sport der Buren und damit der ehemaligen Unterdrücker angesehen wird. Daher will weder das Mitfiebern noch die Identifikation gelingen.


Mandela besucht ein Spiel der Mannschaft. Die “Springboks” sollen bei der 1995 stattfindenden Weltmeisterschaft im eigenen Land triumphieren. Der weise Präsident erklärt dies zur Chefsache, auch wenn seine Berater dieses Engagement für den Sport der Weißen eher belächeln, schliesslich gilt es politische Themen zu meistern.
Damit unterschätzen sie die Tiefenwirkung, die eine gemeinsame Nationalmannschaft an Aussöhnung bringen kann.
Zumal in der Mannschaft nur ein dunkelhäutiger Spieler einen festen Platz hat.
Der Präsident lädt den Kapitän der Mannschaft zum Tee ein, was entsprechende Wirkung auf den jungen Mann hinterlässt.
Nun wird auch schon mal in die Townships gereist zwecks Imagepflege, durch den Kontakt mit der schwarzen Bevölkerung wächst tatsächlich die Unterstützung für die Mannschaft…


Ein Film über Südafrika nach der Apartheid, ein Film über Rugby, ein Film über einen der wichtigsten Figuren im Kampf gegen den Rassenhass und vor allem ein Film zum Thema “Versöhnung”.

Invictus
Invictus

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Rugby Stadion Sitze

Mandela – der lange Weg der Freiheit (Mandela – The Long Walk to Freedem) – 2013

Drama/Geschichtsdrama

Mandela
MANDELA

Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Geschichte eines Mannes porträtiert, der sich konsequent allen Widerständen entgegen stellt, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kämpfen. Noch während seiner 27-jährigen Haftstrafe auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island stieg Nelson Mandela zum charismatischen Führer der Anti-Apartheid-Bewegung auf und zum weltweiten Symbol für friedlichen Widerstand.

MANDELA – DER LANGE WEG ZUR FREIHEIT beschreibt die Entstehung einer modernen Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und damit eine langersehnte politische Wende in Südafrika herbeiführte und ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an einen Menschen, der durch seinen unermüdlichen Kampf für Freiheit, Gleichheit und Unabhängigkeit die ganze Welt verändert hat.

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Nelson Mandela Capture Site, Howick, South Africa

Mia und der weiße Löwe – 2018

Familienfilm/Abenteuer

Das Leben der elfjährigen Mia (Daniah de Villiers) gerät aus den Fugen, als ihre Familie sich dazu entschließt, in Südafrika eine Löwenzuchtfarm zu übernehmen. Eines Tages überrascht ihr Vater John (Langley Kirkwood) die Familie mit einem seltenen weißen Löwenbaby, das auf der Farm geboren wurde: Charlie. In den kommenden Jahren sind die beiden unzertrennlich, doch Charlie ist zu einer prächtigen großen Raubkatze herangewachsen, und weckt Begehrlichkeiten…

  • “Mia…” wurde über drei Jahre hinweg gefilmt – die Hauptdarstellerin und die Löwen sind in dieser Zeit zusammen aufgewachsen.
  • Alle Bilder sind ohne Tricktechnik entstanden – unter der Anleitung von “Löwenflüsterer” Kevin Richardson.
Mia und der weiße Löwe

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Löwen Kampf
Löwen

Sarafina (Down in the Delta) – 1992

Musicalfilm/Familiendrama

Whoopie Goldberg kämpft in Südafrika engagiert gegen den Rassismus. Musicaldrama
Südafrika zur Zeit des Apartheidsregimes: Sarafina (Leleti Khumalo) wächst im schwarzen Township Soweto auf. Als man ihre kämpferische Lehrerin Mary (Whoopi Goldberg) verhaftet, geht Sarafina mit ihrer Klasse auf die Straße. Ihr Protest endet im Kugelhagel… Die Musical-Vorlage dieses bewegenden Werks basiert auf Vorfällen aus dem Jahr 1976. Damals töteten weiße Polizisten 176 Demonstranten.

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Jan Smuts Flughafen Johannesburg (heutiger: OR Tambo JHB)

Südafrika – der Kinofilm

Die unabhängigen Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg sind im Campingbus kreuz und quer durch Südafrika gereist. Auf dem 10.000 Kilometer langen Weg von Kapstadt bis Johannesburg haben sie jeden Tag mit ihren Kameras dokumentiert. Herausgekommen ist ein packender Kinofilm mit atemberaubenden Landschaften, besonders nahen Tierbeobachtungen, bewegenden Begegnungen mit Südafrikanern.
Die filmische Reise beginnt in Kapstadt auf dem Tafelberg, führt entlang der berühmten Garden Route, durch die vielen Nationalparks bis nach Durban. Nach Abstechern in die Nachbarländer Lesotho und Swasiland geht es über den riesengroßen Krüger Nationalpark bis nach Johannesburg. Dazwischen macht der Film an über 50 Stationen Halt. Die Filmemacher geben unzählige wertvolle Tipps für eine gelungene Südafrikareise. Mit Leichtigkeit und Humor bringt dieser Film dem Zuschauer dieses so vielfältige, bunte aber auch komplizierte Land näher und macht große Lust, es einmal selbst zu entdecken.
„Wir haben das Ganze als Kinofilm konzipiert, weil die Schönheit der Natur nur auf der großen Leinwand ihre volle Wirkung entfalten kann“, sagt Christian Wüstenberg. „Wir laden die Zuschauer ein, zu uns in den Camper zu steigen und unsere Abenteuer hautnah mitzuerleben, wenn wir kämpfende Elefantenbullen beobachten oder direkt neben uns Nashörner, Giraffen und Löwen auftauchen. Wir begleiten Township-Bewohner durch die engen Wellblechgassen, lernen eine Mitschülerin Nelson Mandelas kennen und haben dutzende Male Gänsehaut wegen der wunderschönen Landschaft.“
Als Bonus sehen Sie 44 Minuten unveröffentlichtes Filmmaterial. Dieser Film ist barrierefrei mit zuschaltbaren Untertiteln für Hörgeschädigte in Deutsch und einer Hörfilmfassung für Sehbeeinträchtigte. Dieser Südafrikafilm ist von den Machern der erfolgreichen Kinofilme Australien in 100 Tagen, Die Nordsee von oben, Die Ostsee von oben, Neuseeland auf eigene Faust und Portugals Algarve auf eigene Faust. Gesamtlaufzeit: 2 Stunden 35 Min.

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Südafrika – Der Kinofilm
Trailer auf You Tube

The Bang Bang Club

Verfilmung/Drama (2010) mit Ryan Philipp

The Bang Bang Club

Vier Fotografen, Greg Marinovich, Kevin Carter, Ken Oosterbroek und João Silva, halten mit erschütternden Bildern die finalen Tage des Apartheidregimes in Südafrika fest. In den umkämpften Townships sind sie stets mittendrin im Geschehen, die Kugeln fliegen ihnen um die Ohren. Bald sind die Männer als “The Bang Bang Club” bekannt. Ihre Aufnahmen machen sie weltweit berühmt, die Öffentlichkeit wird sich der Ungerechtigkeiten, die am Horn von Afrika geschehen, bewusst – derweilen die Fotoreporter an den Grausamkeiten, die sie dokumentieren, zerbrechen.

Eine wahre Geschichte von Bildern, die um die Welt gingen, von Männern, die den blutigen “Rückzug” des südafrikanischen Präsidenten F. W. de Klerck fotografisch festhielten. Regisseur Steven Silver, der bislang vornehmlich als Dokumentarist gearbeitet hat, setzt das von ihm verfasste Drehbuch als fesselnden, den Genregesetzen verpflichteten Actioner um und zeigt gleichzeitig das moralische Dilemma, in dem Kriegsberichterstatter stecken: Wie weit darf und muss man für ein gutes Foto gehen? Ein “dokumentarischer” Spielfilm – packend und investigativ.

You Tube Trailer

Tsotsi – Das Leben eines Gangsters aus Johannesburg – 2005

Krimi/Drama

TSOTSI
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In Johannesburg ist ein kleiner Zeitverbrecher, Tsotsi, ein Teenager ohne Gefühle, der durch sein hartes Leben gehärtet wird. Nach einer Reihe von gewalttätigen Bandenschlägen entführt Tsotsi ein Auto. Während der Fahrt stellt Tsotsi jedoch fest, dass sich auf dem Rücksitz ein Baby befindet. Er bringt das Baby zu seinem Haus im Slum. Die nächsten sechs Tage bringen eine Veränderung in ihm mit sich, die nicht vorhersehbar war.

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Zulu

Krimi/Thriller (2013)

Bei den Ermittlungen zum Tod einer jungen Frau, Tochter aus weißem, einflussreichen Haus in Kapstadt, treffen die sehr unterschiedlichen Cops Ali Sokhela, schwarz, umsichtig und mit einem Kindheitstrauma geschlagen, und Brian Epkeen, weiß, impulsiv und alkoholkrank, aufeinander. Sie vermuten den Täter im Drogenmilieu und in der Bandenkriminalität. Die Spur führt sie in eine andere Richtung. Der Fall scheint mit einer Reihe verschwundener Kinder aus den Townships zusammenzuhängen. Für ihre Hartnäckigkeit werden sie einen hohen Preis bezahlen.

In Südafrika gedrehter und französisch produzierter düsterer Krimi, dessen Kulisse ein Polit- und Sozialdrama suggeriert, aber im Grunde doch eine Pulp Fiction bzw. ein knallhartes, verzwicktes Genrestück ist. Jerome Salle, der mit den “Largo Winch”-Filmen bereits sein Händchen für gelungene internationale Thriller bewies, setzt hier den Oscar-prämierten Charakter-Mimen Forest Whitaker und “Herr der Ringe”-Star Orlando Bloom als gegensätzliches Copduo in Szene.

Zulu Trailer auf You Tube

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Kinosafari nach Tansania

Der König der Löwen (Neuverfilmung von 2019) (The Lion King) – 2019

In den unendlichen Weiten Afrikas wird ein künftiger König geboren: Samba, das lebhafte Löwenjunge, vergöttert seinen Vater, König Mufasa, und kann es kaum erwarten, selbst König zu werden. Doch sein Onkel Scar hegt eigene Plane, den Thron zu besteigen, und zwingt Samba, das Königreich zu verlassen und ins Exil zu gehen. Mit Hilfe eines ausgelassenen Erdmännchens namens Timen und seines warmherzigen Freundes, des Warzenschweins Pumbaa, lernt Simba erwachsen zu werden, die Verantwortung anzunehmen und in das Land seines Vaters zurückzukehren, um seinen Platz auf dem Königsfelsen einzufordern.

König der Löwen

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Tansania Flagge

Serengeti darf nicht sterben / Kein Platz für wilde Tiere – 1956 und 1959

Serengeti darf nicht sterben und Kein Platz für wilde Tiere
Serengeti darf nicht sterben und Kein Platz für wilde Tiere

Am 24.04.2004 wäre Prof. Bernhard Grzimek 95 Jahre alt geworden. Grzimek war der Wegbereiter des modernen Naturschutzes. Mit seiner Fernsehserie “Ein Platz für wilde Tiere” warb er unermüdlich für sein Anliegen. Eigentlich Veterinärmediziner, füllte er in seinem Leben viele Berufe gleichzeitig aus: Direktor des Zoologischen Gartens Frankfurt/Main, TV-Moderator, Herausgeber der Zeitschrift “Das Tier”, Beauftragter für Natur- und Umweltschutz der BRD unter Willy Brandt und Autor von knapp 30 Buchpublikationen.


Beide Filme wurden hoch prämiert, unter anderem mit zwei Goldenen Bären und 1959 (in direkter Konkurrenz zu Walt Disneys “Die Wüste lebt!”) mit dem Oscar – bis heute der einzige Oscar für einen Dokumentarfilm, der nach Deutschland ging.

“Kein Platz für wilde Tiere” (1956)
Legendärer Dokumentarfilm, der sich eindringlich für die Rettung der Tierschutzgebiete in Afrika einsetzt. In beeindruckender Farbgestaltung und Kameraarbeit wird die zerstörerische Kraft der Zivilisation ergreifend dargestellt. Eine tierkundlich hochinteressante Warnung, die heute mehr denn je Bedeutung hat.

“Serengeti darf nicht sterben” (1959)
Der geniale Doku-Klassiker aus der afrikanischen Serengeti-Steppe setzt sich für sinnvollen Tierschutz ein und berichtet spannend und mit einem großen Informationswert von der wissenschaftlichen Voraussetzung für ein besseres Miteinander unter den Lebewesen. Der unerreichte Meilenstein des Tierfilms wurde zu Recht 1959 preisgekrönt mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm. Die fesselnden Jagdszenen aus der Savanne bleiben bis heute vorbildhaft für das Genre. Doch für die faszinierenden Bilder zahlte Grzimek einen hohen Preis: Sohn Michael verunglückte während des Drehs tödlich.

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Sonnenuntergang über der Serengeti

Hatari – 1961

Abenteuer/Drama

HATARI!

Mit John Wayne, Elsa Martinelli und Hardy Krüger in den Hauptrollen.

Der in den Außenaufnahmen im damaligen Tanganjika (heute Tansania) gedrehte Film ist eine romantische Abenteuerkomödie vor der Szenerie der Savanne Ostafrikas, wo Tierfänger ihrem Gewerbe nachgehen und wilde Tiere für Zoologische Gärten einfangen.

Eine Handvoll Großwildjäger geht in Ostafrika einem harten Job nach: Mit Spezialjeeps jagen sie für Zoos wilde Tiere. Ihr Boss ist die energische Brandy, vor der hartgesottene Kerle wie Sean und Kurt Respekt haben. Für einige Verwirrung sorgt die attraktive Fotografin Dallas, die eine Bildreportage über afrikanische Großwildjagd machen möchte, jedoch mit den harten Bedingungen für diesen Job ihre liebe Not hat. Doch Dallas schafft es, nicht nur den Männern den Kopf zu verdrehen, sondern sich auch in dem eingeschworenen Team durch zu setzen. Ein großartiger Abenteuerfilm mit einmalig schönen Naturaufnahmen.

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Kinosafari in den Tschad

Grigris’ Glück – 2005

Drama

Grigris’ Glück

Zwei Außenseiter in Tschads Hauptstadt N’Djamena verlieren trotz aller Widerstände nicht die Hoffnung auf ein gemeinsames und besseres Leben.

Das Drama erzählt dir Geschichte des jungen Grigris, der im Tschad eine bescheidene Existenz hat: neben seinem Job als Aushilfe im Fotoladen seines Stiefvaters verdient er sich als Tänzer noch dazu.

Trotz seiner Behinderung begeistert der 25jährige Grigris durch tolle Tanzeinlagen die Besucher einer Disco in der Hauptstadt vom Tschad. Mit einer schönen Prostituierten, die von einer Model-Karriere träumt, hofft er auf ein gemeinsames und besseres Leben. Als er für seinen Ziehvater die Krankenhauskosten zahlen muss, schließt er sich einer Gruppe von Benzinschmugglern an. Dadurch gerät das Paar ins Visier der Gangster und in größte Gefahr.

Leider nur auf französisch mit englischen Untertiteln verfügbar.*

Kinosafari nach Uganda

Der letzte König von Schottland – in den Fängen der Macht (The Last Kinf of Scotland) – 2006

Drama/Historische Fiktion

Der letzte König von Schottland ist ein eindringlicher und insgesamt gut gelungener Polit-Thriller rund um den schottischen Arzt Nicholas Garrigan. Es ist eine fiktive Geschichte, die aber vor dem Hintergrund realer historischer Ereignisse in Uganda in den 1970er abläuft.

Der abenteuerlustige junge Arzt Nicholas Garrigan geht nach Uganda, um dort auf einer medizinischen Station auf dem Land die einheimische Bevölkerung zu versorgen. Durch einen Zufall lernt er den frisch an die Macht gekommenen Diktator Idi Amin kennen. Fasziniert von dessen Charisma und dem Reiz der Macht, des Geldes und des Luxus’, lässt er sich überreden, Amins Leibarzt und zunehmend auch politischer Berater zu werden.

Geblendet vom Wohlstand ignoriert, unterschätzt und verharmlost Garrigan zunächst den Unrechtscharakter des Amin-Regimes und die im Land grassierende Gewalt. Doch mit fortschreitender Eskalation der Verbrechen ringsum gelingt ihm diese Selbsttäuschung nicht mehr und immer mehr wird der brutale und paranoide Charakter Idi Amins offensichtlich und letztlich spitzt sich die Lage auch für den jungen Arzt persönlich immer mehr zu.

Der letzte König von Schottland
Der letzte König von Schottland

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Uganda Flagge

7 Tage in Entebbe (7 Day in Entebbe) – 2018

7 Tage in Entebbe
7 Tage in Entebbe

27. Juni 1976 – eine Gruppe palästinensischer und deutscher Terroristen kapert die Air France Maschine 139 auf ihrem Flug von Tel Aviv nach Paris und erzwingt eine Landung in Entebbe, Uganda. Die israelischen Geiseln an Bord sollen gegen palästinensische Gefangene ausgetauscht werden. Mit einem Ultimatum von nur einer Woche muss die Regierung in Israel eine schwerwiegende Entscheidung treffen – durchbricht sie ihre bisherige Maxime, mit Terroristen nicht zu verhandeln?
Es folgen 7 Tage in Entebbe, die sowohl die Politiker als auch die Kidnapper ans Äußerste bringen

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Du wolltest schon immer mal zu Fuß durch den afrikanischen Busch ? Dann solltest Du unbedingt Dir das Programm zu der Kruger on Foot Pur Tour ansehen.

Du bist zu Hause auf dem Sofa und hast Lust Online mit auf Safari zu gehen ? Dann schau HIER< (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">> HIER< in dem Artikel über verschiedenen Webcams und Live Streams.

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